Das Sankt-Pauli-Stift, unser Wochenendhaus in Struppen
Neues aus Struppen
Winter in Struppen: Bierkreis, Bauen und Rodeln
von Florian Gau
Beim berühmt-berüchtigten Struppenwochenende des Bierkreises St. Laurentius durften alle herrliches Winterwetter genießen. Bei zwar kalten Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein wurden die Schlitten aus dem "Sommerschlaf" aufgeweckt. Noch ein bisschen die Kufen mit Wachs polieren, und los geht´s!
Man munkelt sogar, dass Einzelne ein Eisbad im Schnee genossen haben.
Vom Kind zum Baumeister - in Struppen ist alles möglich!
Nach einigen fröhlichen Schlittenrunden warteten Dübel, Schrauben und PVC-Fußboden darauf, in ihr neues Zuhause eingebaut zu werden. Im Farbenkeller ist nun der neue, rote Fußboden verlegt (Bilder folgen). Die ersten Bretter für die Bar sind auch eingebaut. Jetzt fehlt nur noch die passende Beleuchtung und der Farbenkeller ist bereit für seine erste Party.
Im ehemaligen "Paterzimmer" begann der Umbau zu einer "Lernoase": Gründliche Fußbodenreinigung [Anmerkung des Autors: Da fragt man sich schon manchmal, was in diesem Zimmer in den letzten Jahren passiert ist....], neue Lampen für eine angenehmere Atmosphäre und der Bau des Schreibtischs standen auf dem Programm.
Bei den vergangenen Gemeindeabenden zur Zukunft des St. Pauli-Stifts hat sich herauskristallisiert, dass viele KSGler:innen gerne mehr in Struppen lernen würden. Ziel ist daher, bis zu den beiden Lernwochenenden im Februar die "Lernoase" fertigzustellen. "Lernoase" ist dabei bislang ein Arbeitstitel, kreative Vorschläge zur Umbennenung des bisherigen Pater-/ Referentenzimmers werden gerne entgegengenommen.
Was steht 2026 im St. Pauli-Stift an?
Nachdem in den letzten Jahren viel im Außengelände investiert und gebaut wurde, halten wir eine Renovierung des Wohnzimmers und des Badezimmers im 1. OG für sinnvoll. Gerade die Wohnzimmerrenovierung wird ein großes Projekt, bei der die aktive KSG auf Unterstützung angewiesen ist. Angesichts des fehlenden Seelsorgers ist die "Arbeitsbelastung" der KSGler zurzeit ohnehin recht groß, die Bauprojekte halten wir dennoch für wichtig und machbar.
Hauptsächlich werden die Renovierungsarbeiten während der Bauwoche (22.-29. Mai 2026) stattfinden - Unterstütung gerne willkommen! :)
Sprecher:innentaufe 2025
von Florian Gau
Semesteranfang, Sonne und Sprechertaufe - was gibt es Schöneres, als diese Momente in Struppen zu verbringen!
Das erste Wochenende im Wintersemester 2025/26 wurde intensiv für die Einführung unserer neuen Sprecher:innen Magnus, Mika, Paulchen und Anna Z. sowie für Arbeiten am Außengelände genutzt.
Doch wie tauft man die neuen Sprecher:innen am besten? Mit Wasser und Chrisam? Nein, das wäre zu einfach! Viel Spannender ist es, die Teamfähigkeit der neuen Sprecher:innen bei verschiedenen Challenges unter Beweis zu stellen. Ob KSG-Hymne pantomimisch darstellen, blind durch ein Labyrinth geführt werden oder Länderflaggen erraten - alle Herausforderungen hat die neue SR gemeistert. Das ist doch ein gutes Vorzeichen für die "echte" Arbeit der SR angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen im KSG-Alltag.
Highlight war der "Brückenbau" über den Bach am Außengelände: Nach nur 25 Minuten Bauzeit war das Gewässer mit Holz und Marshmellows überquert - ein Vorbild für andere Brückenbauer in Dresden? Für jede erfolgreich absolvierte Challenge bekamen die Sprecher:innen ein Freigetränk. Der volle Kasten an Freigetränken wurde um Mitternacht bis zum berühmten Eugen transportiert!
Bei dem traumhaften Herbstwetter wurde das Außengelände wieder schön hergerichtet: Ob Rosen stutzen, Laub fegen oder Rasen sensen - für jeden war was Schönes dabei. Auch am neuen Dach für die Fahrradständer wurde fleißig gesägt und geschraubt.
Alles in allem ist das Haus nun hervorragend für die Kennenlernwochenenden hergerichtet.
Danke für den erholsamen Start ins neue Semester - der Kopf ist nun vom Wind "freigepustet" für alle geistigen Anstrengungen des Semsters.
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Über das Haus
Struppen ist eine Ortschaft am Rande der sächsischen Schweiz, die um die 2500 Einwohner zählt. Wichtig für KSGler:innen ist sie deshalb, weil hier das St.-Pauli-Stift, das Struppenhaus, steht: Ein Selbstversorgerhaus, das der KSG vom Bistum überlassen wurde mit der Bedingung, es instandzuhalten.
In dieses Haus haben schon viele KSGenerationen einige Arbeit hineingesteckt - und auch jetzt noch gibt es immer wieder was zu tun. Deshalb hat die KSG auch einen ganz persönlichen Bezug zu dem Haus und an jedem Wochenende fahren andere Arbeits- und Fachkreise "raus", um am Haus zu werkeln; aber natürlich auch, um gemeinsam Zeit zu verbringen und vom Studienalltag abzuschalten. Der Samstagvormittag wird dann meistens von diesen Arbeiten in Anspruch genommen, und die Struppengeister kümmern sich darum, dass jeder weiß, was gerade zu tun ist.
Daneben birgt das Struppenhaus einigen Komfort. So finden sich dort insgesamt drei Schlafräume, ein Bad mit zwei Duschen sowie ein kleines, aber feines Wohnzimmer, das nicht an Gemütlichkeit spart. Im Erdgeschoss befinden sich Küche und Esszimmer und das Herzstück des Hauses, die Kapelle. An den Samstagen kommt der Studierendenpfarrer abends nach Struppen und hält mit den gerade Anwesenden die Vorabendmesse - so bleibt der Stress aus, am Sonntagmorgen nach Dresden zu hetzen. Etwas Besonderes ist auch der große Garten mit Lagerfeuerplatz unten am Bach, der gemütliche Sommerabende verspricht.
Wie kommt man aber nun an diesen Ort der Idylle? Der Weg nach Struppen beginnt für die meisten mit einer S-Bahn-Fahrt bis nach Obervogelgesang. Von dort aus ist es noch ein halbstündiger Fußmarsch, bis man ins Wochenende eintauchen und die Abgeschiedenheit von Struppen genießen kann. Eine kleine Tour, für die man lieber die Kraxe statt des praktischen Trollis packen und auf alles Unnötige verzichten sollte.
Spielt das Wetter mit, darf man es sich nicht nehmen lassen, gemütlich oder mit Aussicht auf einen neuen Zeitrekord den Elberadweg mit dem Fahrrad zu befahren, um nach Struppen zu gelangen!
Anfahrt
Adresse:
St. Pauli in Struppen
Südstraße 29, 01796 Struppen
Auto:
B172 bis Krietzschwitz (hinter Pirna), links abbiegen nach Struppen
Fahrrad:
Elberadweg bis "Obervogelgesang"
S-Bahn:
Linie S1 (Richtung Schöna) bis Bahnhof "Obervogelgesang"
Verbindungsauskunft
Bauprojekte
Am Haus gibt es seit jeher viel zu tun. Die verschiedenen Studierendengenerationen investierten viel Zeit und Kraft darin, sodass mit sehr viel Eigenleistung auch große Projekte wie der Neubau der großen Stützmauer Ende der 80er Jahre oder der Dachbodenausbau Anfang der 2000er umgesetzt werden konnten. Projekte der letzten Zeit waren schließlich die gründliche Sanierung von Küche, Speise- und Paterzimmer.
Projekt Außengelände
Im Jahr 2015 wurde klar, dass ein neues, umfangreiches Projekt anstehen würde. Die Gemeinde Struppen baute aufgrund einer veränderten Rechtslage einen neuen Schmutzwasserkanal für die Häuser an der oberen Südstraße. Das bedeutete, dass unsere Abwasserleitungen dort eingebunden werden mussten. Ein tiefer Eingriff in die Wege am Haus war damit unumgänglich, sodass sich eine grundlegende Überarbeitung des Außengeländes anbot. Die Planung dafür erstreckten sich über etwa ein halbes Jahr.
Die Planung enthielt nicht nur den Rückbau der alten Entwässerungsanlage und den Anschluss an die öffentliche Kanalisation, es wurden auch weitere Medien erneuert: Die alten Elektroleitungen für Terrasse und Bungalow, der Gasanschluss und die Trinkwasserleitung. Anschließend wurden alle Wege und Treppen am Haus von Grund auf neu gestaltet. Durch die Neuanlage der Terrasse sollten Nutzbarkeit und Ästhetik der Außenanlagen deutlich gesteigert und den heutigen Begebenheiten angepasst werden.
Der Start der Bauaktivitäten fand im April 2016 mit dem Abbruch der betonierten Wege, Treppen und Rampen statt. Anschließend wurden die Abwasserleitungen verlegt und die Kellerwand an der Nordseite abgedichtet. Erste Zeichen des Wiederaufbaus der Terrasse zeigten sich auch: Die Entwässerungsrinne und die ersten Einfassungen wurden gesetzt. Ein Schacht quer über Terrasse und Wiese diente der Erneuerung der Gasleitung. Ebenfalls 2016 wurden erste Fundamente für die neuen Stützmauern hergestellt.
Das Baujahr 2017 stand ganz im Zeichen des Mauerbaus: Wir haben insgesamt 9 Sandsteinmauern hochgezogen, zwei davon der Stabilität wegen mit einer Betonrückschale. Auch haben wir begonnen die Trockenmauer an der Einfahrt abzubauen und dort die neuen Einfassungen zu setzen. Direkt angrenzend wurde das Rosenbeet angelegt und bepflanzt. Im Verlauf des Jahres konnte die Wiederherstellung der Terrasse erreicht werden, eine neue Rampe führt nun zur Einfahrt.
Grünflächen waren das Motto für das erste Halbjahr des Jahres 2018. Die Wiese wurde mit reichlich Mutterboden neu eingeebnet und eingesät. Auch die neue Beetfläche wurde schick gemacht. Dazu wurden mit recycelten Sandsteinen Terrassen angelegt, in die möglichst robuste Pflanzen gesetzt wurden. Im September wurde eine neue Wasserleitung bis an die Grundstücksgrenze gelegt und die neuen Treppenstufen eingebaut. Nachdem der Untergrund entsprechend hergerichtet war, konnten wir die Pflasterarbeiten durchführen. Mit dem Abrütteln im November war schließlich der Projektabschluss geschafft.